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Neuraltherapie
Die Neuraltherapie ist eine Injektionsbehandlung, welche Lokalanästhetika zur Diagnostik und Therapie einsetzt.
Die Neuraltherapie wird sowohl im schulmedizinischen Kontext als therapeutische Lokalanästhesie oder Infiltrationstherapie angewandt, als auch als alternativmedizinisches Verfahren in der Neuraltherapie nach Huneke.
Die Neuraltherapie nach Huneke besitzt in therapieresistenten Fällen diagnostisch und therapeutisch weitere Möglichkeiten (erweitertes Segment, Störfeld) und hebt sich dadurch von der reinen Infiltrationstherapie ab. Die morphologische Basis für die Wirkung der Neuraltherapie nach Huneke sind das Autonome Nervensystem (Jänig W. The integrative action of the autonomic nervous system. Neurobiology of Homeostasis. Cambridge University Press. 2006) und die komplexe Verschaltung der Hirnnervenkerne im Hirnstammbereich.
Neuraltherapie nach Huneke ist angewandte Neuroanatomie und Neurophysiologie.
Geschichte
Die erste therapeutische Anwendung von Lokalanästhetika wurde im Jahr 1880 beschrieben. Sigmund Freud bemerkte im Eigenversuch nach Einnahme von Kokain eine Gefühllosigkeit von Zunge und Mundschleimhaut und eine Abheilung von Gingivitis und Glossitis. Die lokalanästhetische Wirkung berichtete er dem operativ tätigem Augenarzt Koller,der daraufhin Kokain erfolgreich zur Lokalanästhesie bei Augenoperationen einsetzte.
Ein entscheidender Schritt in der therapeutischen Nutzung von Lokalanästhetika war die Entwicklung von Procain im Jahre 1905 durch den deutschen Chemiker Alfred Einhorn. Er nannte dieses erste synthetische Lokalanästhetikum Novocain. Im Vergleich zum Kokain hatte dieses bei gleicher lokalanästhetischer Wirkung keine toxischen Nebenwirkungen. Die ersten therapeutischen Anwendungen des Procain erfolgten durch C.L.Schleich und G.Spiess. Wichtige Hinweise für den breiten therapeutischen Nutzen des Procains entdeckte der französische Chirurg Rene Leriche. Er führte die ersten therapeutischen Stellatum-Injektionen durch und konnte damit Enfluss auf Krankheiten nehmen, die bisher nicht zufriedenstellend behandelt werden konnten z.B. Lungenembolie, Hirnembolie, Kopfschmerzen. Er prägte für diese Therapieform den Begriff "unblutiges Messer des Chirurgen".
Entwickelt wurde die Neuraltherapie maßgeblich durch die Ärzte Ferdinand und Walter Huneke. Im Jahre 1925 injizierte Ferdinand Huneke seiner an chronischer Migräne leidenden Schwester ein procainhaltiges Antirheumatikum (Atofanyl) versehentlich intravenös statt intramuskulär. Die intravenöse Applikation von Lokalanästhetika kann zu schwerwiegenden Komplikationen wie Krampfanfällen und Herzrhythmusstörungen führen. Huneke beobachtete jedoch in diesem Fall eine schlagartige und bleibende Heilwirkung. Beim nächsten Migräneanfall seiner Schwester konnte er dises Therapie-Ergebnis nach intravenöser Injektion von reinem Procain reproduzieren, so dass er gemeinsam mit seinem Bruder Walter die therapeutische Anwendung von Procain weiter erforschte. Über mehrere Jahre entstand durch diese Forschung zunächst die sogenannte Segmenttherapie als Teil der Neuraltherapie. Die als praktische Ärzte tätigen Brüder Ferdinand und Walter Huneke verfeinerten das Therapiekonzept durch gezielte Injektionen an Nerven, Gefäße, Ganglien und Gelenke und entwickelten 1936 die Theorie, dass nervale Strukturen die therapeutischen Wirkstrukturen des Procain sind und nicht die allgemeine Wirkung es Procains im Organismus.
1940 behandelte Ferdinand Huneke eine an Migräne und Gelenkbeschwerden in der linken Schulter leidende Frau im Bereich einer Osteomyelitis-Wunde im rechten Unterschenkel, nachdem er bereits zuvor mehrfach erfolglos die Segmenttherapie durchgeführt hatte. Unmittelbar nach der Injektion in die Osteomyelitis-Wunde war die vorher erfolglos behandelte linke Schulter völlig schmerzfrei. Ferdinand Huneke erkannte den direkten Zusammenhang zwischen der vorgenommenen Intervention am Unterschenkel und dem Ergebnis einer sofortigen schmerzfreien Schulter und bezeichnete diesen Umstand als Sekundenphänomen. Er postulierte die Existenz sogenannter Störfelder; dabei handelt es sich um chronische Entzündungszustände, die Krankheiten an anderen Körperstellen auslösen oder unterhalten. Damit entstand die Störfeldtherapie mit den Grundsätzen, dass jede chron. Erkrankung störfeldbedingt sein kann, jede Erkrankung ein Störfeld hinterlassen kann und störfeldinduzierte Erkrankungen nur durch Ausschaltung des Störfeldes heilbar sind. Dies war ein völlig neues Therapiekonzept und der Arzt von Roques prägte den Begriff "Neuraltherapie nach Huneke". Dieser Begriff umfasst seither drei Ebenen: die lokale Therapie, die Segmenttherapie und die Störfeldtherapie.
Die „Internationale medizinische Gesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke e.V.“ (IGNH) wurde 1958 gegründet mit dem Ziel, die Neuraltherapie zu fördern und zu verbreiten.
1964 veröffentlichte Dosch das erste Lehrbuch für Neuraltherapie. Lehrbücher von Barop und Fischer folgten Ende der Neunzigerjahre.
Weitere Anwendungen in Forschung, Lehre und Praxis erfolgen durch Prof.Hopfer (Universität Wien), Univ.Doz.Bergsmann, Prof. Badtke und MR Becke.
Behandlungsformen
| lokale Therapie | Die diagnostische und therapeutische Arbeit mit Lokalanästhetika im lokalen und segmentalen Bereich sind in der Schulmedizin und Neuraltherapie nach Huneke identisch. Synonyme für Neuraltherapie in diesem Bereich sind therapeutische Lokalanästhesie (TLA) oder Infiltrationstherapie. Es werden Injektionen mit dem Lokalanästhetikum im unmittelbaren Bereich der betroffenen Struktur durchgeführt: loco-dolendi-Therapie. Beispiele sind Facetteninfiltrationen, Injektionen in Gelenke (intraartikuläre Injektionen) oder Gelenkkapseln, Injektionen an Bänder,Sehnenansätze und Muskulatur, Infiltrationen bei Neuralgie etc. |
| Segmenttherapie | In der Neuraltherapie gibt es einen erweiterten Segmentbegriff: der mit Gefässen und peripheren Nerven in die Peripherie ziehende Sympathikus, das weite Versorgungsgebiet der Ganglien und vegetative Afferenzen via Nervus phrenicus und Nervus vagus sprengen die übliche segmentale Gliederung. Bei der Segmenttherapie wird das Lokalanästhetikum in Form von Hautquaddeln im Bereich der entsprechenden Headschen Zonen der inneren Organe, in Triggerpunkte, an Ganglien, an Nervenwurzeln = periradikuläre Therapie und periphere Nerven etc. injiziert. Auch Sakralanästhesien oder Periduralanästhesien werden eingesetzt. Ein weiteres Verfahren ist die Reischauer-Blockade, die bei starken Ischias-Reizungen angewendet wird. Die Sympathikusblockade wird bei Algodystrophien verwendet, um Störungen der lokalen Durchblutung zu behandeln.
Die Wirkung dieser Verfahren wird über das vegetative Nervensystem im betroffenen Segment vermittelt. |
| Störfeldtherapie | Ein Störfeld ist ein chronischer Reizzustand einer bestimmten Struktur des Organismus, der Krankheiten in anderen Bereichen des Körpers auslöst oder unterhält. Dabei gilt:
2. Jede Stelle des Körpers kann zu einem Störfeld werden. 3. Jede Störfelderkrankung ist nur durch Ausschaltung des Störfeldes heilbar.
- Durch gezielte Befragung und Untersuchung wird versucht, das Störfeld zu finden und durch Injektion eines Lokalanästhetikums die Störwirkung zu unterbrechen. Dabei wird die Fehlengrammierung des Sympathikus beseitigt. Beweisend für das Auffinden des Störfeldes ist das „Sekundenphänomen nach Huneke“: Wenn nach Injektion des Lokalanästhetikums die Beschwerden innerhalb von Sekunden für mindestens 20 Stunden gebessert sind, und dieses Phänomen reproduzierbar ist, ist die Quelle des Störfeldes gefunden. |
Indikationen
| orthopädische/chirurgische Krankheiten | Erkrankungen der Gelenke, der Muskulatur, der Sehnen und Bänder; Wirbelsäulenerkrankungen; Arthrosen; Arthritis; Sportverletzungen, Bandscheibenvorfall, HWS-/BWS-/LWS-Syndrome etc. |
| Allergien | Pollinosis (Heuschnupfen), allerg. Asthma bronchiale, allerg. Rhinitis, Neurodermitis etc. |
| akute und chronische Schmerzsyndrome: | Schmerzen unterschiedlicher Ätiologie, Neuralgien, sympathisch-unterhaltener Schmerz, Morbus Sudeck (CRPS I), Trigeminusneuralgie, neuropathischer Schmerz etc. |
| neurologische Krankheiten | Kopfschmerzen (Migräne etc.), Carpaltunnelsyndrom, Tarsaltunnelsyndrom, Z.n. Apoplex, Trigeminusneuralgie etc. |
| urologische Krankheitsbilder | Reizblase, Blasenfunktionsstörungen, chronische Zystitis, chronische Prostatitis, Prostatahyperplasie etc. |
| gynäkologische Krankheiten | Wechseljahrbeschwerden, Meno-/Metrorrhagien, Dysmenorrhoe, zyklusabhängige Kopfschmerzen, unspezifischer Fluor vaginalis, Schmerzen im kleinen Becken bei negativen Abklärungsresultaten, rezidivierende Adnexitis und Zystitis, etc. |
| HNO-ärztliche Krankheitsbilder | chronische Pharyngitis, rezidivierende Sinusitis, Tinnitus, Schwindel, Morbus Meniere, Neuronitis vestibularis, chronische Tonsillitis etc. |
| internistische Krankheiten | Durchblutungsstörungen, peripher-arterielle Verschlusskrankheit, diabetische Gangrän, Morbus Raynaud, Darmfunktionsstörungen, Colon irritabile, funktionelle Dyspepsie, Obstipation, paralytischer Ileus, chronische Diarrhoe, Refluxerkrankungen, rezidivierendes Ulcus ventriculi oder duodeni, Gastritis, akute und chronische Hepatitis, Gallenkolik, „Postcholezystektomie-Syndrom“, akute und chronische rezidivierende Pankreatitis, Nierenfunktionsstörungen Angina pectoris, paroxysmale supraventrikuläre Tachykardie etc. |
| Autoimmunkrankheiten | Störfeldtherapie bei Rheuma |
| psychovegetative Krankheitsbilder | vegetative Labilität, depressive Stimmungslage, Konzentrationsschwäche |
Kontraindikationen
Absolute Kontraindikationen
* Allergie gegen Lokalanästhetika * Tiefe Injektionen bei Gerinnungsstörungen oder gerinnungshemmender Medikation * Alle akuten chirurgischen Indikationen * Schwere Hypotonie, schwere kardiale Dekompensation, kardiale Überleitungsstörungen * Weitere Kontraindikationen für einzelne Indikationen: * keine Ggl.ciliare-Injektion bei Z.n.nach Enukleation des anderen Auges * keine Injektion an das Ganglion coeliacum auf der Seite bei Z.n.Nephrektomie
Relative Kontraindikationen/ Versager der Neuraltherapie
* Erbkrankheiten * Mangelkrankheiten * Bestimmte Infektionskrankheiten, Zoonosen, Parasitosen * Wenn ein nichtregulationsfähiges Grundsystem (z.B. Schwermetallbelastung) besteht
Nebenwirkungen und Komplikationen
Zu unterscheiden ist zwischen Nebenwirkungen und Komplikationen einerseits durch das Injektionsmittel und andererseits durch die Injektionstechnik.
In der Neuraltherapie wird als Lokalanästhetikum bevorzugt Procain eingesetzt. Dieses Ester-Typ-Lokalanästhetikum hat gegenüber den Lokalanästhetika vom Amid-Typ (z.B. Lidocain) entscheidende Vorteile: es bewirkt eine Vasodilatation (Gefässerweiterung) und Kapillarabdichtung. Die Gefässdilatation durch Procain ist einer der wichtigsten Faktoren zur Erklärung der guten antiinflammatorischen antientzündlichen) und antiallergischen Eigenschaften dieser Substanz. Ferner ist die Toxizität des Procains im Vergleich zu Lidocain um die Hälfte geringer. Durch die kürze Wirkdauer von Procain(20 Min.) im Vergleich zum Lidocain(60 Min.) ist Procain zudem in der Praxis besser steuerbar und risikoärmer einsetzbar. Die in der Vergangenheit beschriebenen Nebenwirkungen und Allergien auf Procain waren in Wirklichkeit in den meisten Fällen durch den Vasokonstriktoren-Zusatz Adrenalin oder Konservierungsstoffe bedingt. Keiner dieser Zusätze wird heute mehr in der Neuraltherapie angewandt. Die therapeutisch-genutzte Gefässerweiterung durch Procain wurde im Intrakutantest zudem fälschlicherweise als Allergie fehlgedeutet. Die in der älteren Literatur beschriebene Paragruppenallergie konnte bis heute nicht bestätigt werden und hat anscheinend keinerlei klinische Relevanz. Procain ohne Zusätze hat nach ausführlichen Literatur- recherchen kein grösseres Zwischenfallrisiko, als andere Lokalanästhetika.
Komplikationen im Rahmen der Injektionstechnik, besonders bei den tiefen Injektionen, sind grundsätzlich möglich durch Verletzung von Gefäßen, Nerven und Organen. Diese Komplikationen sind extrem selten, wenn der durchführende Arzt eine hohe Qualifikationsstufe hat (Diplom für Neuraltherapie nach Huneke der IGNH). Auf jeden Fall ist es für den Patienten wichtig, auf einen hohen Ausbildungsstand des behandelnden Arztes im Rahmen einer Fachgesellschaft zu achten. Dies wird durch die Diplome der Internationalen medizinischen Gesellachaft für Neuraltherapie nach Huneke Regulationstherapie e.V. gewährleistet.
Ausbildung bei der IGNH
Curriculum
Voraussetzungen für den Erwerb des Zertifikates und Zulassung zum Prüfungskurs Neuraltherapie nach Huneke
1. Approbation als Arzt, nachgewiesen durch Vorlage der Approbationsurkunde
2. 2 jährige klinische Ausbildung einschließlich AIP
3. Nachweis der absolvierten Weiterbildung zur Neuraltherapie
* 120 Stunden Kursausbildung in 10 Kursen a 12 Stunden
Kurs 1 - 3 Grundkurse
Kurs 4 - 6 Fortgeschrittenenkurse (Voraussetzung Kurs 1 - 3 )
Kurs 7 - 10 Fachbereichskurse für Zertifikatsaspiranten und "Quereinsteiger"
* 30 Stunden Kongressbesuch in Freudenstadt oder Baden-Baden
* Vorlage von drei in der Praxis dokumentierten Kasuistiken
* Bestandener Prüfungskurs
* Gesamtausbildungszeit mindestens zwei Jahre gerechnet vom Datum des ersten Kurses
4. Reanimationskurs oder Nachweis der Tätigkeit als Notarzt, Intensivmediziner o.ä.
5. Mitgliedschaft in der Internationalen medizinischen Gesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke
6. Zur Aufrechterhaltung des Fertigkeitsnachweises der Neuraltherapie ist alle zwei Jahre ein
neuraltherapeutischerWeiterbildungsnachweis von 12 Stunden vorgesehen
Kurse und Kursinhalte
Kurse
Allgemeiner Kursaufbau
| Kurs 1: | Propädeutikkurs Regulationsmedizin |
| Kurs 2: | Segmentdiagnostik und Segmenttherapie |
| Kurs 3: | Störfelddiagnostik und Störfeldtherapie |
| Kurs 4: | Neuraltherapeutische Injektionstechniken 1 |
| Kurs 5: | Zahnkurs |
| Kurs 6: | Neuraltherapeutische Injektionstechniken 2 |
| Kurs 7: | Neuraltherapie im Fachbereich Gynäkologie und Urologie |
| Kurs 8: | Neuraltherapie im Fachbereich Chirugie und Orthopädie |
| Kurs 9: | Neuraltherapie in der Augenheilkunde, HNO-Heilkunde , Innere Medizin und Pädiatrie |
| Kurs 10: | Neuraltherapie in der Neurologie, Neuraltherapie in der Dermatologie und bei Systemerkrankungen |
| Kurs 11: | Kongressbesuche |
| Kurs 12: | Prüfungskurs |
Anmeldung:
IGNH Geschäftsstelle Am Promenadenplatz 1 72250 Freudenstadt
Telefon 07441/91858-0 Fax 07441/91858-22
Literatur
- G. Badtke, I. Mudra: Neuraltherapie. Lehrbuch und Atlas, 2. Aufl., München 1998, ISBN 3861261049.
- P. Barbagli, R. Bollettin: Therapy of articular and periarticular pain with local anesthetics (neural therapy of Huneke). Long and short term results. Minerva Anestesiol 1998; 64 (1-2): 35-43.
- P. Barbagli, F. Ceccherelli: Possible etiopathogenic role of scars in chronic non malignant pain. Cases and case records,Minerva Medica 2005; 96 (suppl. 2 n. 3): 15-24.
- H. Barop: Lehrbuch und Atlas Neuraltherapie nach Huneke, Hippokrates Verlag, Stuttgart 1996.
- B. Belles: Therapiestrategien bei chronischer Polyarthritis. Neuraltherapie im akuten Schub. Zeitschrift für Komplementärmedizin 2009; 5: 50-51.
- B. Belles: Behandlungsstrategien beim Mausfinger. Neuraltherapie nach Huneke. Zeitschrift für Komplementärmedizin 2011; 1: 56-57.
- B. Belles, G. Belles, B. Luxenburger: Neuraltherapie bei Bandscheibenvorfällen. Komplement.integr.Med. 2008; 8: 11-16.
- P. Dosch: Lehrbuch der Neuraltherapie nach Huneke, 14. Aufl., Karl F. Haug, Heidelberg 1995, ISBN 3-8304-0632-0.
- L. Fischer: Neuraltherapie nach Huneke. Neurophysiologie, Injektionstechnik und Therapievorschläge. Hippokrates, 3. Aufl., Stuttgart 2007. ISBN 383045368X
- J.D. Hahn-Godeffroy: Neuraltherapie nach Huneke – Störfeldtherapie – ein regulationsmedizinisches Verfahren unter Verwendung von Procain, 2. Aufl., Uelzen 2004. ISBN 3-8813-6223-1
- Huneke F. Unbekannte Fernwirkung der Neuraltherapie. Die medizinische Welt 1928; 27: 1013-4.
- Huneke F. Sekundenphänomen und Chirurgie. Therapiewoche 1955; 5: 286-94.
- Huneke F. Neuraltherapie, Sekundenphänomen und Chirurgie. Allgemeine Therapeutik 1956; 27 (21): 675-82.
- Huneke F. Das Sekundenphänomen in der Heilkunde. Therapiewoche 1957; 7: 145-51.
- Huneke F. Das Sekundenphänomen in der Neuraltherapie. 6. A. Heidelberg: Haug, 1989
- Jänig W. The integrative action of the autonomic nervous system. Neurobiology of Homeostasis. Cambridge University Press. 2006
- Mermod J., Fischer L., Staub L., Busato A. Patient satisfaction of primary care for musculoskeletal diseases: A comparison between Neural Therapy and conventional medicine. BMC Complementary and Alternative Medicine 2008, 8:33 [2]
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